DEHOGA-Schulung im Würzburger Hotel Melchior Park
Vier für die fränkische Weinkrone
In knapp vier Wochen ist es schon wieder soweit! Dann geht die Amtszeit der 67. Fränkischen Weinkönigin Antonia Kraiß zu Ende. Drei junge Frauen und erstmals auch ein junger Mann sind am Start und möchten am 13. März 2026 die Nachfolge antreten. Doch bis es so weit ist, stehen noch einige Schulungen und Informationsveranstaltungen auf dem Programm.

Visite im 4-Sterne-Superior-Hotel
Den Auftakt bildete am letzten Freitag (13.02.26) die DEHOGA-Schulung im Würzburger Hotel Melchior Park. Nach der offiziellen Begrüßung durch Michael Schwägerl, Bezirksgeschäftsführer des unterfränkischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern e.V., und Claudia Amberger-Berkmann, DEHOGA-Kreis- und Bezirksvorsitzende, führte Empfangschefin Stefanie Interwies die Gäste durch das 4-Sterne-Superior-Hotel. Bei diesem Rundgang konnten Lisa Faber (22, Obernbreit), Maximilian Lang (23, Hüttenheim), Sonja Sehm (26, Bürgstadt) und Angelina Seiler (21, Stammheim) neben den Veranstaltungs- und Tagungsräumen auch die unterschiedlichen Hotelzimmer besichtigen und einen Blick in den Wellness- und Fitnessbereich werfen. Abgerundet wurde der Aufenthalt im Hotel Melchior Park durch ein vorragendes 3-Gänge-Menü mit korrespondierenden Weinen aus dem Würzburger Bürgerspital und vom Winzerhof Burrlein (Mainstockheim).

Gewinn für beide Seiten
Im Gespräch mit den vier Bewerbern und der Fränkischen Weinkönigin informierten Michael Schwägerl und Claudia Amberger-Berkmann über die Aufgaben und Ziele der DEHOGA. Beide berichteten, wie es vor über zehn Jahren zur Kooperation zwischen dem Hotel- und Gaststättenverband und dem Fränkischen Weinbauverband gekommen sei. Anfangs hätten sich beide Seiten etwas kritisch beäugt, aber Winzer und Gastronomen hätten schnell erkannt, dass eine Zusammenarbeit eine Win-Win-Situation für beide sei. In diesem Zusammenhang hob Schwägerl die Bedeutung der Arbeit und des Engagements der Weinkönigin besonders hervor. Denn bei ihren nationalen und internationalen Auftritten vertrete sie nicht nur den Frankenwein, sondern auch die gesamte Region. Und wer nach Franken komme, um Wein zu kaufen, möchte vielleicht auch gleich ein paar Tage hierbleiben und übernachten. Davon profitieren dann beide Seiten!

Nach diesem Einblick in die unterfränkische Gastronomie und Hotellerie erwarten in den nächsten Tagen und Wochen die BewerberInnen auf dem Weg zur Fränkischen Weinhoheit noch einige Informationsveranstaltungen, wie z.B. die Bereisung des fränkischen Weinanbaugebiets oder die Veitshöchheimer Weinbautage.
Fotos: Rudi Merkl / Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland GmbH

