Richard Östreicher: falstaff Winzer des Jahres 2026
Das Weingut Richard Östreicher darf sich ab sofort mit einem der begehrtesten Titel der deutschen Wein- und Genusswelt schmücken: „falstaff Winzer des Jahres 2026“. Flächenmäßig gehört das Unternehmen zu den kleineren Betrieben in Deutschland, doch die Weine von Richard und Kerstin Östreicher genießen bei Insidern Kultstatus – davon zeuge deren Präsenz auf den Karten der Top-Gastronomie, hieß es bei der Preisverleihung, die Ende 2025 im Rahmen der falstaff Wein Trophy im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg stattgefunden hat.


„Der Betriebsstil ist einzigartig“, so die Laudatoren. falstaff-Verleger und Herausgeber Prof. Wolfgang Rosam betonte: „Small is beautiful – das ist auch ein Signal an die gesamte Weinwirtschaft. Man ist nie zu klein, nur die Qualität muss groß sein.“ Für Richard Östreicher selbst ist der Titel ein emotionaler Meilenstein: „Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel. Sie ist Bestätigung der Arbeit der letzten Jahre – wenn nicht Jahrzehnte. Und ein klares Zeichen dafür, dass unsere bewusste Entscheidung, nicht in Quantität, sondern konsequent in Qualität zu wachsen und zu investieren, genau der richtige Weg war. Mein Dank gilt unserem großartigen Team und allen, die uns über so viele Jahre begleitet haben.“
Wein mit Handarbeit, Liebe zum Detail und ökologische Grundsätze
Gemeinsam mit seiner Frau Kerstin führt Richard Östreicher das Weingut in vierter Generation. Vier Hektar Weinberge werden akribisch mit viel Handarbeit, Liebe zum Detail und nach ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet. Östreichers haben es sich zur Aufgabe gemacht, die einzigartigen Eigenschaften der alten Weinberge – wie den „Augustbaum“, das „Hölzlein“ oder den „Rossbach“ – in ihren Weinen zu verewigen. Dafür wird jede Parzelle separat vinifiziert, der Ertrag pro Hektar niedrig gehalten, um den Charakter von Boden, Rebsorte und Jahrgang unverfälscht einzufangen. Vergoren wird ausschließlich spontan mit natürlichen Hefen aus dem jeweiligen Weinberg, ohne Zusätze. Mit viel Zeit reifen die Weißweine (Silvaner und weiße Burgundersorten) und die Roten (Spätburgunder, Merlot und Cabernet Sauvignon/Cabernet Franc) in Eichenfässern im historischen Gewölbekeller von 1729. falstaff beschreibt das Ergebnis so: „Scheinbar mühelos vereinen die Weine Gegensätze: Sie sind von großer Spannung, bleiben aber immer harmonisch. Ihr Aromenprofil ist hoch ausdifferenziert, verzichtet aber auf alles Laute.“
Kompromisslosen Qualitätsphilosophie
Der heutige Kultstatus ist kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat kontinuierlicher Weiterentwicklung – von der Umstrukturierung des Rebsortenspiegels über Investitionen in Weingut und Kelterhalle bis hin zu einer kompromisslosen Qualitätsphilosophie. Seit Richard Östreicher den Betrieb 1995 übernahm, hat sich das kleine Weingut zu einer eigenen Größe unter Weinkennern entwickelt – auch international –, die Weine jenseits des Massengeschmacks erleben wollen. Ganz nach der Devise des Weinguts: „Main ja – Mainstream definitiv nicht“. Das Weingut ist bio-zertifiziert und Mitglied bei Naturland e.V. Erhältlich sind die Weine in der Gastronomie und im ausgewählten Fachhandel.
Östreichers Weine in allen Weinführern gelobt
Die hohe Qualität von Östreichers Weinen bestätigen zudem die Auszeichnungen in allen relevanten Weinführern. Im druckfrischen HENRIS WEIN GUIDE 2026 wurde das Weingut als „Aufsteiger“ ausgelobt und erhielt 4,5 von 5 möglichen Trauben. Im falstaff WEIN GUIDE Deutschland 2026 wurde das Weingut ebenfalls auf 4,5 von 5 Sternen hochgestuft. Auch andere Weinführer – darunter Eichelmann Deutschlands Weine 2026 und Vinum Weinguide 2026 – bewerten Östreichers Kollektion mit 4,5 Sternen und damit in der Kategorie „Weltklasse“.
falstaff Winzer des Jahres 2026
Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigt sich das Team motiviert wie bescheiden: „Diese Auszeichnungen sind Ansporn, unseren Weg weiterzugehen – im Sinne von Qualität, Nachhaltigkeit und echter Handwerkskunst“, sagt Richard Östreicher. „Danke an all unsere Wegbegleiter, Unterstützer und Genießer, die diese Entwicklung möglich gemacht haben.“ falstaff ist nach eigenen Angaben das größte Magazin für kulinarischen Lifestyle im deutschsprachigen Raum. Der Verlag verleiht jährlich die falstaff Wein Trophy im Rahmen einer festlichen Soirée. Die Auszeichnung zum „Winzer des Jahres“ ist die „Kür des Abends“ (falstaff). Wer unter den drei nominierten Weingütern den Titel gewinnt, entscheiden rund 200 Branchenexperten in einem anonymen Voting.

